Tel Aviv
Die hartgesottenen Männer im Kreml quält seit Beginn des Ukraine-Kriegs am 24. Februar die Frage, was sie falsch gemacht haben. So viel steht fest: Sie haben die Entschlossenheit und den Kampfeswillen der Ukrainer massiv unterschätzt. Wie es dazu kommen konnte, ist alles andere als klar. Vielleicht lag es an den früheren russischen Erfolgen in Georgien (2008), auf der Krim (2014) und in Berg-Karabach (2020). Oder sie sind ihrer eigenen Propaganda zum Opfer gefallen, wonach Russen und Ukrainer seit langem ein einziges Volk seien, so dass die Ukrainer den Einmarsch der Russen nicht ernsthaft bekämpfen würden.
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