Die vorweihnachtliche Endlosdebatte über Kunst, Subvention und Thomas Hirschhorn muss nicht zwingend noch einmal aufgerollt werden. Doch nachdem die Pariser Ausstellung «Swiss-Swiss Democracy» am 30. Januar endgültig die Tore geschlossen hat, ist ein Nachtrag zu machen. Man darf Michel Ritter, dem Direktor des Centre Culturel, gratulieren: Seine Hirschhorn-Schau war spektakulär erfolgreich.
Über die künstlerische Substanz des Skandalevents kann man bekanntlich geteilter Meinung sein. Die Weltwoche befand die Ausstellung für konfus, dürftig und unerheblich (meine Kritik vom 9.12.2004). Es zeigt sich nun aber, dass intelligente Kulturpolitik doch etwas komplizierter ist, als sich das ...