Wenn man nach einem Zeichen dafür gesucht hat, dass unsere Zivilisation den Zenit überschritten hat, brauchte man nur den diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) anzuschauen.
Nehmen Sie es mir bitte nicht übel, aber als der sich selbst als «non-binär» bezeichnende Schweizer Sänger Nemo eine Jury-Höchstwertung nach der anderen bekam, wusste ich schon gar nicht mehr, was er überhaupt gesungen hatte. Und da ich mich, anders als viele andere, auch nicht durch Männer in rosa Röckchen, die ihr Fantasiegeschlecht in Form einer Flagge wie eine Monstranz vor sich hertragen, beeindrucken lasse, blieb nicht viel übrig, woran ich mich hätte erinnern können. Nemos Musik war ...