Wenn einem die alten Schweizer Wähler davonlaufen, muss man neue Schweizer Wähler fabrizieren. Das ist die Logik hinter der neuen SP-Kampagne, die Ausländern schneller zum Schweizer Bürgerrecht verhelfen will. Parteipräsident Christian Levrat und Fraktionschef Roger Nordmann profilieren sich als Schweizermacher mit dem Ziel, die eigene Partei zu stärken. Die Hoffnung geht dahin, dass unter den ausländischen Neuschweizern viele SP-Sympathisanten sind, die vom Staat leben und daher auf eine Partei angewiesen sind, deren Ziel darin besteht, die soziale Wohlfahrt auf möglichst viele Personen auszudehnen. Es hat eine gewisse Ironie, dass die einstige Arbeiterpartei sich heute vor ...