Noch immer bewegt sich der Fall Hildebrand auf Nebenschauplätzen. Die Medien verbeissen sich in die Quellen und die Informanten. Ziel ist die Unglaubwürdigmachung der Überbringer jener Botschaft, die niemand hören wollte: Die Schweiz leistet sich einen Notenbankpräsidenten, der es unbedenklich findet, wenn auf seinen Konti oder auf den Konti seiner Frau Devisengeschäfte und Aktienkäufe in Millionenhöhe stattfinden.
Besonders irritierend sind die Lecks bei den Strafbehörden. Die gleichen Journalisten, die den Informanten anprangern, der angeblich das Bankkundengeheimnis verletzt haben soll, veröffentlichen bedenkenlos vertrauliche Informationen, die ihnen aus den laufenden St ...