Alle Wege führen nach Rom, sagt das Sprichwort. Aber nach Dresden? Es teilt zwar den Breitengrad mit der Ewigen Stadt, aber von südlichen Himmeln, Päpsten und Pantheons keine Spur. Es hatte auch keinen Schutzengel, als es ohne militärische Not bombardiert wurde – erst von den Preussen, dann von den Angloamerikanern. Und 2009 verspielte es auch noch selbst mit einer brutal ins historische Weichbild der Elblandschaft gerammten neuen Brücke den Welterbetitel. Seltsam, dass Menschen trotzdem immer wieder an die Elbe statt an den Tiber kamen – und blieben. Eidgenossen zum Beispiel, und nicht nur zwei, sondern ein Dutzend, darunter einige der grössten Schweizer Künstler ihrer Zeit ...