Weltwoche: Herr Gaydoul, Sie wurden in ein Familienunternehmen hineingeboren. Was wollten Sie als Kind werden?
Philippe Gaydoul: Mein Bubentraum war, als Pilot zu arbeiten.
Und doch stehen Sie heute an der Spitze des Familienkonzerns. Sind Sie da am falschen Ort?
Ich bin heute froh, dass ich nicht Pilot geworden bin - vor allem wenn ich die Lage der Swissair betrachte.
Nochmals: Ist der Job für Sie Berufung, oder hat Sie die Familie dazu gedrängt?
Ich wurde nie gedrängt, sondern habe von Kindesbeinen an meinen Grossvater intensiv beobachtet. Schon mit zehn Jahren half ich in einer Denner-Filiale aus, obwohl ich das gesetzliche Mindestalter noch nicht erreicht hatte. Aber da liess sich Ka ...