Ständerat Felix Gutzwiller (FDP) war sich am Montagabend «nicht sicher», ob das Postulat zur «Einbürgerung von Personen und Namen» seiner Ratskollegin Anita Fetz (SP) «wirklich ganz ernst gemeint» sei. Zur Debatte stand die Frage, ob man Immigranten die Möglichkeit gewähren soll, bei der Einbürgerung einen Namen anzunehmen, der schweizerisch klingt. In Zeiten der Ahnenforschung via DNA, witzelte Gutzwiller, sei wohl alles denkbar. Doch dann erhob der Zürcher Standesvertreter den Warnfinger: «Was man hier vorschlägt, geht in Richtung Absorption und Assimilation, aber ganz sicher nicht von Integration.»
Das kurze und launige Statement traf die Sache im Kern. Nach der gängigen ...