Bern
Auf der Welt jagt eine Krise die nächste. In Notlagen entscheidet der Bundesrat, ob er Schweizer Militärs ins Ausland schicken will. Die Regierung kann ohne Mitsprache des Parlaments gleichzeitig bis zu zehn Soldaten für länger als drei Wochen dauernde Einsätze im sogenannten Assistenzdienst aufbieten.
Im vergangenen Jahr hat die Exekutive gleich in drei Fällen das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Armee herangezogen. Das zeigt ein internes, vertrauliches Dokument des Krisenmanagement-Zentrums (KMZ) des Aussendepartements und des Kommandos Operationen der Armee, das der Weltwoche vorliegt. 2023 zählt der Bericht Einsätze in der Ukraine, in Afrika und im Nahen O ...