Der Roboter ist 60 Zentimeter lang und wurde von seinem japanischen Entwickler Paro getauft. Paro sieht aus wie eine kleine Robbe. Über seine innere taktile Sensorik wurde ein weiches, helles Fell gewickelt. Wenn man ihn streichelt, wedelt er mit dem Schwanz, blinzelt mit den Kulleraugen und bewegt den Kopf. Wird er grob angefasst oder getreten, stösst er missbilligende Laute aus. Anders als echte Robben ist Paro so programmiert, dass er nachts weder Bewegungen noch Laute erzeugen kann.
Seit 2004 ist er für fast 7000 Franken im Handel. Seine therapeutische Aufgabe: gedankliche und emotionale Barrieren von schwer Demenzkranken zu lösen. Er wird bereits in mehreren Ländern angewendet, mei ...