Ich war Sebastian-Vettel-Fan: Als der Rennfahrer 2010 unerwartet die Formel-1-Weltmeisterschaft gewann, fieberte ich vor dem Fernseher mit. Als er sie zum vierten Mal in Folge gewann, hielt ich ihn für den nächsten Schumi. Ich mochte ihn auch mehr als Nico Rosberg, weil er, anders als dieser, nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren worden war – da ich zu den Menschen gehöre, die ein Herz für die Underdogs haben, für jene, die sich nach oben kämpfen müssen. Vettel, der Junge aus Heppenheim, ist so einer: Sein Vater verkaufte sein Rennfahrzeug, um dem Sohn den Einstieg in den Motorsport zu ermöglichen; das sind Geschichten, die man verfilmt.
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