Klartext hat — wie in der Diplomatie — auch in der Verwaltung Seltenheitswert. Am Schluss entscheiden Nuancen, oftmals zählt das Nichtgesagte mehr als das Gesagte. Am Dienstag stellte der Ökonom Boris Zürcher, der die Direktion für Arbeit beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) leitet, eine Abhandlung unter dem sperrigen Titel «11. Bericht des Observatoriums zum Freizügigkeitsabkommen Schweiz-EU» vor. Darin werden die Auswirkungen der Personenfreizügigkeit auf den Arbeitsmarkt und die Sozialversicherungen in der Schweiz untersucht. Wer die Publikation mit feinem Sensorium liest und sie neben Âeinen früheren Bericht legt, den Zürchers Vorgänger Serge Gaillard (SP) im Jun ...