Ich fand mein Leben in der Welt der Cafés. Sechzehn Jahre alt war ich und gewohnheitsmässiger Schulschwänzer. Ich ging morgens aus dem Haus, wartete, bis die Bibliothek öffnete, holte mir Hesse oder Dostojewski oder Tolstoi, später Hemingway, Fitzgerald und Bukowski, lief in ein Café, setzte mich hin, bestellte eine heisse Schokolade und begann einzutauchen und fortzutreiben in diesem Kosmos der Worte, Sätze und Geschichten, in Kellerlöcher, in weite Landschaften, in Liebe und andere Tragödien, in Schuld und Unschuld, Krieg und Frieden, und ich schrieb alles auf, was mir dabei durch den Kopf ging. Nach einer Stunde begannen die Kellner mit sch ...