«Sehnsucht nach der dummen Frau»
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«Sehnsucht nach der dummen Frau»
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«Sehnsucht nach der dummen Frau»

Goethe war einer der prominentesten Männer seiner Zeit, ­hochbegabt, reich, charismatisch. Seine Geliebte dagegen galt als «ein Nichts an Leere und ­Plattheit». Der Fall Christiane Vulpius und andere spezielle Liebschaften.
Sehr intelligente Menschen sollten sich eine primitive und dumme Frau nehmen, riet Adolf Hitler seinem Rüstungsminister Albert Speer im Beisein seiner Geliebten Eva Braun, dem sogenannten Tschapperls. «Wenn ich auch noch eine Frau hätte, die mir in meine Arbeit hineinredet! [. . .] in meiner Freizeit will ich meine Ruhe haben.» Frauen in Tschapperl und andere einzuteilen, ist nicht erst seit Hitler üblich. Auf jeden Fall machte Rousseau, der Aufklärer aus Genf, diese Praxis durch seine «Confessions» hof­fähig, in denen er beschrieb, wie er seine ge­bildeten, adligen Geliebten gegen die arme Wäscherin Thérèse eintauschte und fortan mit ihr lebte. Danach wiederholte sich das ...
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