Es sind immer die Gleichen: die Schauspielerin auf Peta-Mission, der Popsänger mit Greenpeace-Botschaft, die Ethik-Discounter der Gattung Geissler-Kässmann-Precht-ÂWickert und die Orient-Auguren vom Schlage Scholl-Latour, die uns erklären, dass der Araber ganz anders ist.
Die Bühne der deutschen Öffentlichkeit wird von einer gesinnungsethischen Mup-pets-Truppe bespielt. Das Publikum will es so. Den meisten Applaus kriegt, wer die Empörungsgemeinschaft bedient. «Wir brauchen Âeine andere Zukunft!» Die Phrase des bayeÂrischen Knödelbarden Konstantin Wecker bringt auf den Punkt, was man sagen muss, um angesagt zu sein: «Eine menschliche, solidarische, eine Zukunft nicht gegen die ...