London
Am 15. November letzten Jahres überschritt die Weltbevölkerung die Grenze von acht Milliarden Menschen. Es war ein Meilenstein, der weltweit kein grosses Echo auslöste. Dies hätte den englischen Ökonomen Thomas Malthus überrascht, der 1798, als die Weltbevölkerung weniger als eine Milliarde betrug, in seinem «Essay on the Principle of Population» voraussagte, dass das Bevölkerungswachstum zu einer Massenverhungerung führen werde. Das war nicht der Fall.
Das Sterbealter steigt, die Geburtenrate sinkt.
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