Es ist das gute Recht gesellschaftlicher Anspruchsgruppen, sich zum Auftrag der öffentlichen Schule zu äussern. Neu und originell ist, dies gleich in Form eines ausformulierten Lehrplans zu tun. Damit werden die Ansprüche konkret und fassbar, was einer Diskussion nur förderlich sein kann. Zu den konkreten vorgeschlagenen Lehrplaninhalten in den verschiedenen Fächern braucht es jetzt keine Stellungnahme der Lehrerschaft. Orte der öffentlichen Diskussion zum Lehrplan 21 sind im Projekt ja vorgesehen. Ich wage die Prognose, dass achtzig bis neunzig Prozent der SVP-Vorschläge in jedem denkbaren künftigen Lehrplan sowieso enthalten sein werden. Auf zwei Aspekte des Weltwoche-Artikels muss ...