Er ist das Gesicht der wohl letzten Eminenz des einst mächtigen Zürcher Wirtschaftsfreisinns. Walter Kielholz, ein Bulle von einem Mann, von stämmiger Statur, die Lesebrille stets in Griffweite baumelnd vor der Brust: als Rotarier, Präsident des Zürcher Kunsthauses, Präsident des Think-Tanks Avenir Suisse, Mitglied der «Freunde der FDP», Ausschussmitglied der Economiesuisse vereinigt er so viele Ämter in seiner Person, wie es einem Granden des alten Freisinns entspricht, und die Autorität für so viel Einsatz im Dienste von Kultur, Politik und Gesellschaft zieht er aus zwei nicht minder gewichtigen Stellen. Kielholz ist im Hauptamt Präsident der Credit Suisse sowie Vizepräsident ...