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Seit dreissig Jahren fleissig

Seit dreissig Jahren fleissig

Der Citroën Jumper feiert ein Jubiläum: Beim Heizungsspezialisten F. Kaufmann AG aus Stettfurt steht der Transporter aus Frankreich seit Beginn im Einsatz.

Martin Kaufmann ist gerade dabei, das sechste Jumper-Modell zu bestellen – seit über 25 Jahren sind der Firmeninhaber und seine Mitarbeiter mit dem grossen Transporter von Citroën unterwegs. Kaufmann ist Spezialist für Haustechnik, Sanitäranlagen, Lüftungen und Energie. Die F. Kaufmann AG aus Stettfurt bei Frauenfeld wurde vor 47 Jahren von seinem Vater gegründet. «Er war Pionier auf dem Gebiet der Alternativenergien», sagt Martin Kaufmann. Heute installiert seine Firma mit zwei Mitarbeitern beispielsweise Solaranlagen, Erdsonden oder Wärmepumpen. Dass er seit vielen Jahren Jumper fährt, habe aus einem simplen Grund begonnen. «Die Citroën-Garage war unser Kunde», erzählt Kaufmann. Bei der Wahl seiner Fahrzeuge hat Martin Kaufmann zwei zentrale Kriterien: «Wichtig sind Zuverlässigkeit und Sparsamkeit», sagt er.

William Crozes @ Continental Productions
Im Dienst der Profis: der neue Citroën Jumper.
William Crozes @ Continental Productions

 

Strom aus eigener Herstellung

Im Fuhrpark der F. Kaufmann AG stehen zwei Citroën Jumper mit verschiedenen Aufbauten. Zum einen eine Spezialausführung als fahrende Werkstatt auf einem Fahrgestell, zum anderen eine Variante mit standardisierter Inneneinrichtung als mobiles Ersatzteillager.

Neben den beiden Jumper mit sparsamem Dieselantrieb für mittlere und längere Distanzen gehört auch noch ein Citroën Ë-Berlingo zum Fuhrpark des KMU. «Den benutzen wir für kürzere Distanzen», sagt Martin Kaufmann. Das Besondere dabei ist allerdings, dass der Firmeninhaber den Strom für den Betrieb des Fahrzeugs zu Hause produzieren kann. «Wir können mit verschiedenen PV-Anlagen auf unseren diversen Gebäuden bis zu 300 kWh Maximalleistung erbringen und produzieren auf diese Weise sämtlichen Strom für die Firma selbst», erklärt Kaufmann. Da zusätzlich auch noch Batterien als Stromspeicher installiert sind, steht die elektrische Energie auch dann zur Verfügung, wenn der Himmel gerade bedeckt ist.

 

Sparsamkeit aus Prinzip

Der bewusste Umgang mit Energie ist gewissermassen Teil der DNA der F. Kaufmann AG. Die fahrende Werkstatt beispielsweise wurde nicht bloss aus einer Laune heraus errichtet, sondern aus ökologischem Bewusstsein. So muss während eines Projekts nicht täglich zwischen der Baustelle und dem Firmensitz in Stettfurt hin- und hergefahren werden. Die Pendelfahrten können stattdessen mit dem Ë-Berlingo absolviert werden, der die Energiebilanz dank dem Strom aus eigener Herstellung verbessert.

Seit 47 Jahren installiert die F. Kaufmann AG nachhaltige Heizungen in die Bauten ihrer Kunden und legt dabei Wert darauf, Umweltfreundlichkeit nicht bloss zu installieren, sondern als Prinzip des Wirtschaftens auch im eigenen Betrieb konsequent anzuwenden.

Während die Geschichte der Ostschweizer Firma 1977 beginnt, startet der Citroën Jumper 1994 auf einer Lieferwagen-Show in Genf. Für das ursprüngliche Aussehen des Nutzfahrzeugs war der legendäre Auto-Designer Giorgetto Giugiaro verantwortlich. Ökologische Überlegungen beeinflussten beim französischen Hersteller schon damals die Karosserieform des Kastenwagens. Mit einem Luftwiderstandswert von Cx = 0.35 konnte auf dem Gebiet der Lieferwagen erstmals ein entscheidender Fortschritt erzielt werden.

Der erste Jumper war ein Entwurf des legendären Designers Giorgetto Giugiaro.

Zur Geschichte des Jumper gehört aber auch, dass der grosse Citroën immer als praktisches Werkzeug für Handwerker oder Transportdienstleister gesehen wurde. Schon 1994 waren Design, Komfort, Ergonomie und das Fahrvergnügen von den Qualitäten inspiriert, die man aus Personenwagen kannte. Die Ergonomie der Führerkabine oder die verbesserte Geräuschdämmung sollten das (Arbeits-)Leben der Jumper-Fahrer angenehmer machen.

Diese Entwicklung wurde bei Citroën konsequent weiterverfolgt, der heutige Jumper – sowie der batterieelektrische ë-Jumper – ist trotz seiner Grösse in Fragen des Komforts näher an den Vorzügen einer Limousine als je zuvor. Für zeitgemässe Arbeitsbedingungen sorgen neben dem aussergewöhnlich komfortablen Fahrwerk Ausstattungsmerkmale wie eine elektrische Feststellbremse, die bequemer zu bedienen ist als das manuelle Pendant, ein digitaler Rückspiegel oder ein «hands-free»-Zugangs-und-Startsystem. Auch neue Fahrhilfen kommen zum Einsatz, beispielsweise ein Müdigkeitswarner oder die automatische Notbremsung mit Fussgänger- und Radfahrererkennung.

Zum Fortschritt gehört beim neuen Jumper ausserdem die verbesserte Konnektivität. Die Mittelklasseversionen verfügen über einen 5-Zoll-Bildschirm, auf dem die verwendeten Medien (Radio, Telefon mit Bluetooth-Verbindung usw.) angezeigt werden. Die High-End-Modelle sind mit einem grossen 10-Zoll-Touchscreen mit integrierter Navigation und drahtloser Apple-CarPlay- und Android-Auto-Schnittstelle ausgestattet.

 

Diesel, Strom oder Wasserstoff

Um den Fahrkomfort zu erhöhen, ist für den Jumper zum ersten Mal ein Automatikgetriebe verfügbar, und zwar für zwei der drei neuen BlueHDi-Motoren (140 und 180 PS). Der 120-PS-Motor wird mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe kombiniert.

Der ë-Jumper hingegen verfügt über einen völlig neuen, 100 Prozent elektrischen Antriebsstrang. Mit einer Leistung von 205kW/280 PS und einer Reichweite von 420 Kilometern (gemäss WLTP-Norm) setzte das «neue Massstäbe im Segment», heisst es bei Citroën. Zukünftig wird der Jumper ausserdem noch mit einem Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb verfügbar sein, der eine Reichweite von annähernd 500 Kilometern bieten soll.

Je nach Anforderung, Branche und Einsatzgebiet ist der Citroën Jumper in vier verschiedenen Längen und drei Höhen erhältlich. Er verfügt über eine Nutzlast von bis zu 1612 Kilogramm (auf dem Fahrgestell mit Kabine), ein Ladevolumen von bis zu siebzehn Kubikmetern und über ein zulässiges Gesamtgewicht von bis zu vier Tonnen.

Der Transporter ist mit grossen und funktionellen Öffnungen ausgestattet, die das Beladen erleichtern. Die beiden hinteren Flügeltüren lassen sich um 96 oder 180 Grad öffnen und werden durch ein cleveres System von versenkbaren Zugstangen gehalten. Die optionale 270-Grad-Öffnung drückt die Flügel mit Hilfe von Spezialscharnieren gegen die Seitenwände des Fahrzeugs. Die besten Werte seiner Klasse erreicht der Jumper bei der Ladebreite. Zwischen den Radkästen hat es 1,42 Meter Platz, zwischen den Trennwänden sogar 1,87 Meter.

Kurz: ein praktisches Fahrzeug für Praktiker.

 

Mehr Informationen unter www.citroen.ch

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