Am letzten Mittwoch wurde Gary Ridgway in Seattle zu lebenslänglicher Haft verurteilt. Er hatte gestanden, 48 Prostituierte ermordet zu haben. «Ich erinnere mich nicht gut an ihre Gesichter», sagte Ridgway im Gerichtssaal, «es waren so viele. Etwas schwierig, sich alle zu merken.» Kein Serial Killer in der Justizgeschichte der USA hat mehr Menschen umgebracht. Trotzdem wurde keine Todesstrafe verhängt, das war der Justizdeal mit Ridgway. Das Gericht hatte entschieden, wichtiger als ein aufgrund von Indizien hingerichteter Mörder sei für die Hunderten von Angehörigen ein umfängliches Geständnis. Sie könnten dann endlich Closure finden, abschliessen.
Das mit der Closure war auch na ...