Falls es einen Himmel gibt für Pioniere des Aussergewöhnlichen, dann wird es dort seit September letzten Jahres ein nicht enden wollendes Jubelgeschrei geben. Wer da grölt? Ferrucio Lamborghini, der zeit seines Lebens kämpfte: gegen Ferrari und für die Akzeptanz seiner Sportwagen. Zu Geld gekommen war sein Betrieb mit Traktoren und Klimaanlagen. Und genau jener für Sportwagen zweifelhafte Background zwang zu theatralischen Gesten, um die bäuerlichen Wurzeln seiner glamourösen Schüsseln zu verbergen. Das Resultat war Exzentrik, manchmal im Epizentrum des Grotesken. Jedenfalls verglichen mit den mondänen und eleganten Ferraris – Manierismus gegen Renaissance.
Blickt man heute auf e ...