Mit dem Timbre der routinierten Betroffenheitspolitikerin plädiert alt Bundesratskandidatin Jacqueline Fehr (SP) «für eine Schweiz des Miteinanders». Hohe Löhne, trägt sie den Medienleuten weiter vor, seien eine «Ohrfeige für alle anständig arbeitenden Menschen in diesem Land». Die aktuelle Steuerinitiative ihrer Partei sorge dafür, dass die sehr gut verdienenden Leute sich nicht länger aus der Verantwortung ziehen könnten, und so fort. Das SP-Volksbegehren, für das sie Reklame macht, fordert einen nationalen Mindeststeuersatz für alle steuerbaren Einkommen ab 250 000 Franken und alle Vermögen über zwei Millionen Franken. Zwei interessante Zahlen.
Das sozialdemokratische Eh ...