Ja, man freut sich immer noch, wenn sich einer von ihnen einmischt. Ja, da lässt man seinen Kaffee kalt werden, wenn ein hiesiger international erfolgreicher Intellektueller fragt: «Warum schweigen die Schweizer Schriftsteller?» Ja, die grosse Frage, die der 35-jährige Dramatiker Lukas Bärfuss diese Woche im Tages-Anzeiger in den Raum warf, hat man sich auch schon gestellt. Schliesslich war der Text des gebürtigen Thuners, abgesehen von einer moralinsauren «Silser Erklärung» rund um Adolf Muschg, die erste Wortmeldung eines Geistesarbeiters zum Schweizer Wahlkampf, ein Wahlkampf wohlgemerkt, der so spannend und emotional war wie selten einer zuvor, der von linken wie rechten Dummhei ...