Marc Perrenoud, 1981 in Berlin geboren, aufgewachsen in der Romandie (und immer noch dort beheimatet, in Genf), arbeitet meistens mit einem staunenswert eingespielten Trio (mit Marco Müller am Bass und Cyril Regamey an den Drums). Die Power-Truppe, deren Musik sich an jüngeren Formationen wie dem Esbjörn Svensson Trio oder The Bad Plus orientiert, daneben aber auch in der Nachfolge von Altvater Bill Evans an feineren impressionistischen Spitzen klöppelt, hat soeben ihr viertes Album veröffentlicht. Es heisst, wie der einzige darauf enthaltene Standard, «Nature Boy», eine der Paradenummern von Nat «King» Cole. Perrenoud und Co. reizen den harmonisch reichen Song bis in die fragilst ...