Selbsttherapie mit Panzern
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Selbsttherapie mit Panzern
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Selbsttherapie mit Panzern

«Stalingrad» lässt die Deutschen nicht los. Nun tritt die Traumabewältigung in eine neue Phase. Gerne würde man die Schlacht noch einmal schlagen, aber diesmal auf der richtigen Seite.
Vor achtzig Jahren, am 31. Januar 1943, kapitulierte das Oberkommando der 6. Armee unter dem soeben zum Generalfeldmarschall ernannten Friedrich Paulus im Südkessel von Stalingrad. Zwei Tage später folgte der Nordkessel unter General Strecker. Begonnen hatte die Tragödie mit der Operation Uranus am 19. November 1942, also dem russischen Angriff auf die Flanken der 6. Armee. Als sich am 23. November die Zange der Roten Armee schloss, begann ein monströser Todeskampf. Von den ungefähr 250 000 eingeschlossenen deutschen Soldaten gingen etwas mehr als 90 000 in russische Kriegsgefangenschaft, von denen nur 5000 in ihre Heimat zurückkehrten. Man versteht Deutschland nicht, wenn ...
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