Das iranische Nuklearprogramm gehört zu den brisantesten Dossiers der internationalen Politik. In der Schweiz ist ein kleines Team um EDA-Staatssekretär Michael Ambühl seit längerem darum bemüht, im Streit zwischen dem Mullah-Staat und der Weltgemeinschaft zu schlichten. Laut EDA geht es darum, mit verschiedenen Ideen die Regierung in Teheran an den Verhandlungstisch zurückzulocken.
Die Schweiz bewegt sich dabei auf glattem Eis. Eine zentrale Frage lautet, wie weit sich das Aussenministerium vorwagen darf, ohne sich dabei die Finger zu verbrennen. Bisher wurde stets beteuert, das EDA fahre gegenüber den Iranern einen harten Kurs, halte die von der Uno erlassenen Sanktionen peinlich ge ...