Belgrad
Wir haben uns an Nachrichten über Schiessereien an amerikanischen Schulen gewöhnt. Die Tragödie der letzten Woche, als ein dreizehnjähriger Junge an der Vladislav-Ribnikar-Grundschule in Belgrad acht seiner Mitschüler erschoss, den Schulwächter tötete und zahlreiche andere verletzte, führte uns vor Augen, dass dieses schreckliche Phänomen in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen ist.
Als ob dieses Massaker nicht erschütternd genug gewesen wäre, kam es nur zwei Tage später zu einer weiteren Massenerschiessung in der Nähe der Hauptstadt, die von einem 21-Jährigen verübt wurde und bei der acht Menschen starben. Es war eine blutige Woche, und die Ö ...