Letzte Woche haben wir wieder einmal die «NZZ-Standpunkte» eingeschaltet. Es war grossartig.
Im Studio sass der Chefredaktor der NZZ. Der Chefredaktor der NZZ schaute besorgt in die Kamera, runzelte die Stirn, schaute stirnrunzelnd den Kabarettisten Franz Hohler an und sagte: «Die Börse taucht, die Leute machen sich Sorgen – wie gehen Sie damit um?»
«Ja, wie gehe ich damit um?», sagte Hohler. Grossartig.
Ältere TV-Semester wie wir erinnern sich noch an Alphons Matt. «Tatsachen und Meinungen» hiess in den sechziger Jahren seine schwarzweisse Sendung, die auf demselben Grundmuster aufbaute. Ein Journalist mit hoher TV-Untauglichkeit lädt Gäste ins Studio ein und stellt ihnen dort ...