Schon von Anbeginn bekam er die Autorenschaft «seiner» Lieder quasi ehrenhalber verliehen. Zum Beispiel «Mas, que nada» von Sérgio Mendes – stammte eigentlich aus der Feder des brasilianischen Songwriters Jorge Ben Jor. Dem war 1963 ein mittlerer Erfolg in Brasilien gelungen, doch drei Jahre später explodierte die Single in der entfesselten Fassung von Sérgio Mendes und seiner Brasil ’66 weltweit in den Charts. Und Mendes war nicht mal Sänger des Tracks, sondern «nur» Arrangeur und Pianist. Egal – das Werk sollte auf ewig zu «seinem» Lied werden. Nach einem dringlich hämmernden und unerbittlich treibenden Klavier-Intro wälzte sich «Mas, que nada» (etwa: Na, was so ...