Wenn in Frankreich Präsidentschaftswahlen angesagt sind, ist Arlette Laguiller unweigerlich zur Stelle. 2002 zum fünften Mal schon. Seit 1974 bewirbt sich die Trotzkistin verlässlich als Kandidatin von Lutte Ouvrière um das höchste Amt im Staate. Genauso lang wie auf der entgegengesetzten Seite des politischen Spektrums Jean-Marie Le Pen vom rechtsextremen Front national; 1981 freilich musste er passen, da er die Voraussetzungen für die Kandidatur nicht erfüllte. Dafür trat damals Jacques Chirac erstmals an. Die drei treffen auch im gegenwärtigen Wahlkampf wieder aufeinander, zusammen mit anderen Politveteranen - dem Kommunistenchef Robert Hue bei seinem zweiten Versuch, dem P ...