Auf den ersten Blick wirkt Ramallah im palästinensischen Westjordanland langweilig: konservativ und züchtig. Die meisten Frauen tragen ein züchtiges Kopftuch. Ihre Blicke weichen männlichen Augen verschämt aus. Kokettieren liegt nicht drin. Im Laufe der Gespräche mit palästinensischen Jugendlichen stellt sich heraus, dass sie in zwei Welten leben: Hightech aus dem Jahre 2007 ist für sie selbstverständlich. Gleichzeitig prägt sie eine Kultur, die 1500 Jahre alt ist und der Globalisierung widersteht. Weil die Moderne über Satellitensender in ihr Leben dringt, haben die Jugendlichen ständig ein schlechtes Gewissen, sich zu versündigen, wenn sie ihren natürlichen Trieben zu früh n ...