Er könnte genauso gut zu den Jungfreisinnigen gehören. Fabian Molina, Präsident der Schweizer Jungsozialisten (Juso), erscheint proper gekämmt und mit gebügeltem Hemd im alterÂnativen Kulturzentrum Progr in Bern, pünktlich auf die Minute. Mit etwas Verspätung stösst Hanna Bay hinzu, die Vizepräsidentin. Sie entspricht eher der Vorstellung einer Juso-Aktivistin: ungeschminkt, kettenrauchend, keck Âlächelnd, mit gepacktem Rucksack für die bevorstehende Reise ins sozialistisch regierte Griechenland.
Bay und Molina haben an einem Juso-Papier mitgearbeitet, das bei seiner Veröffentlichung vor einigen Wochen landesweit für Schlagzeilen sorgte, aber auch für Spott und Häme. «Keine ...