Zollikon
Der Name ist Programm. «Ich heisse Name» heisst das Theaterstück, das derzeit durch die Schweiz tourt. Es handelt von einem Kind, das nicht Mädchen und nicht Junge sein und deshalb auch keinen männlichen oder weiblichen Vornamen tragen will. «Ich heisse Name», sagt das Kleine. Darauf der Vater (oder das Elternteil oder was auch immer, das wird nicht klar): «Find’ ich prima. Hat Name selbst entschieden.» Damit ist der Ton gesetzt. «Ich heisse Name» dreht sich mal mehr, mal weniger penetrant um die Geschlechterfrage – mit der mehr als klaren Botschaft, dass das Geschlecht keine Rolle spiele. Falls es denn überhaupt existiert.
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