Es ist Nacht in Zürich. Der aussortierte Teil eines bereits privilegierten Premierenpublikums wird mit dem Cobra-Tram in die «Kaufleuten»-Lounge chauffiert. Erneute Selektion: Während sich der Grossteil der Normalo-VIPs bei Prosecco und Häppchen über Sinn und Unsinn des eben visionierten Films «Was tun, wenn’s brennt?» den Kopf zerbricht, stossen sich die Super-VIPs gegenseitig in eine bewachte Spezial-Quarantäne mit XL-Sofas, noch beengenderen Platzverhältnissen und schummrigem Licht.
Hübsche Mädchen in engen Korsetts rammen sich gegenseitig die Ellbögen in die Rippen, schlagen einander prall gefüllte Bowlingtaschen an den Kopf und werfen sich bitterböse Blicke auf Vor ...