Zwischen 1977 und 1983 sollen mindestens elf Japaner nach Nordkorea entführt worden sein: Keiko Arimoto zum Beispiel, eine damals 23-jährige Studentin, die 1983 in London eine Sprachschule besuchte. Dort lernte sie Megumi Yao kennen, mit der sie im Juli 1983 nach Kopenhagen flog. Aus Dänemark verliert sich ihre Spur nach Pjöngjang. Die Studentin wurde offenbar mit falschen Job-Versprechen nach Nordkorea gelockt, das gestand Megumi Yao jüngst vor einem Gericht in Tokio. Yao, damals mit einem jener Terroristen verheiratet, die 1970 ein japanisches Flugzeug nach Nordkorea entführten, handelte im Auftrag Pjöngjangs, unterstützt von Diplomaten Nordkoreas.
Ein 13-jähriges Mädchen verschw ...