Barack Obama hat viel Kopfschütteln und Häme geerntet für seinen Friedensnobelpreis – eine Auszeichnung, die der ambitiöse Präsident selbst nach eigenem Bekunden nicht verdient, aber dennoch angenommen hat. In der Tat ist nicht nachvollziehbar, warum ein Präsident, der gerade mal elf Tage im Amt war, als der Anmeldeschluss für die Nobelpreis-Kandidatur ablief, die weltweit prestigeträchtigste Auszeichnung verliehen bekommt.
Seit Amtsantritt hat Obama vor allem mit jener Qualität geglänzt, die ihn an meisten auszeichnet: mit schönem Reden. Selbst bei den Konflikten, bei denen es in seiner Macht steht, den Lauf der Dinge zu beeinflussen, kann er bis heute keine Lorbeeren beanspr ...