Man muss es gesehen haben: Jedes Mal, wenn Jacqueline Badran die Empfangsräume, die Schminkzimmer und die Studios des Schweizer Fernsehens betritt, herrscht nichts als Freude und Jubel. Die Sozialdemokratin geniesst beim SRF-Personal den Status eines Popstars von nebenan. Man kennt sich. Man umarmt sich. Man duzt sich. Demgegenüber ist die Distanz der Fernsehschaffenden zu den Bürgerlichen mit Händen zu greifen. Doch bei Badran sind mittlerweile sämtliche Dämme der Zuneigung gebrochen. Es gibt kaum mehr ein Sendegefäss, das sich schimpfen müsste, ohne sie auszukommen.
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