Er hat die Partei zielstrebig nach links geführt. Seit Christian Levrat am 1. März 2008, vor exakt vier Jahren, zum Präsidenten der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz gewählt worden ist, sind die pragmatischen Stimmen in der SP verstummt. Die antikapitalistische Rhetorik wurde verstärkt und im Parteiprogramm bekräftigt. Schulter an Schulter kämpft die Partei mit den radikalen Gewerkschaften. Die Annäherung an die politische Mitte ist gestoppt.
Am 11. März möchte Levrat seiner Karriere einen weiteren Erfolg hinzufügen: Er kämpft mit Bauernverbandsdirektor Jacques Bourgeois (FDP) um die Ersatzwahl für den zweiten Freiburger Ständeratssitz, den sein Freund und Weggefährte Al ...