Natürlich lässt er Wahlen fälschen, so selbstverständlich, wie der Papst Messen liest. Manchmal ist er sogar so stolz auf die Manipulation, dass er sie strahlend seinem Volk verkündet. Etwa 2006, als er sich zum dritten Mal zum Präsidenten von Weissrussland wählen liess. Laut offiziellem Wahlergebnis hatte Alexander Lukaschenko 83 Prozent der Stimmen erhalten. Doch in Wahrheit seien es über 90 Prozent gewesen, teilte er mit. Er habe das Resultat nach unten gedrückt, weil die höhere Zahl «nicht geglaubt» würde.
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