Als Jayne E. Yack eines Abends spät nach Hause kam, hörte sie ein leises, tappendes Geräusch. Es kam aus der Küche. Ein Einbrecher? Sie ging hinein und lauschte nochmals. Nein, kein Fremder in ihrem Haus. Das Tappen drang aus der Raupenbox in der Ecke. Bislang hatten die graubraunen, bis zu drei Zentimeter grossen Maden in ihrem Kasten still vor sich hingelebt und das getan, was Raupen immer tun: Blätter fressen. Doch rhythmische Geräusche hatte die Biologin von der kanadischen Carleton-Universität in Ottawa von ihren Haustierchen noch nicht gehört.
Nun wurde sie Zeugin, wie zwei Raupen von der Spezies der Hakenmotte (Drepana arcuata) Getrommel von sich gaben. Die beiden sassen auf ...