Von so viel Karriereschub können andere Berufsoffiziere nur träumen. Die Laufbahn der Walliser Zwei-Sterne-Generalin Germaine J. F. Seewer führte sie bis vor kurzem nur in eine Richtung: nach oben. Gefördert von früheren Bundesräten und Armeechefs und in neuerer Zeit vor allem von Departementschefin Viola Amherd (Mitte), wurde Seewer als erste Frau gepriesen, die ihre Dienstgrade wie ihre männlichen Kollegen am Stück ohne abgekürzte Verfahren erreicht hat. Doch inzwischen ist die Divisionärin arg ins Stolpern geraten. Und dies so heftig, dass sich manche Armeekenner fragen, ob man der Frau letztlich nicht mit allzu viel Rückenwind geschadet habe.
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