Es ist jeden Morgen dasselbe: Man rasiert und verletzt sich dabei, putzt sich die Zähne und presst Orangen aus. So banal macht sich auch Dexter Morgan täglich für seinen Doppeljob fit - verlässt dann aber mit hinterhältig seidigem Lächeln sein Apartment. Schon der Vorspann zur Serienkillerserie «Dexter» ist ein ästhetisches Glanzstück: Super-Nahaufnahmen lassen den allmorgendlichen Pflichtenkram wie die Blutorgien der splatter movies aussehen - als wäre jede Rasur ein sauberer Gurgelschnitt, das Auspressen einer Blutorange das Zermanschen menschlicher Organe und Zahnseide auch als Würgeseil handlich. Wir sind, noch ehe wir das ursympathische Scheusal zu Gesicht bekommen, drin in ...