Wenn ich am Samstagvormittag Zeit finde, einen Blick in den Spiegel zu werfen, lacht mir meine Mutter entgegen: ein bisschen verschwitzt, staubig, irgendein Haushaltstrumm in der Hand und keine Zeit, keine Zeit. Ich will meiner Mutter nicht nahe treten, aber ich habe einen Hau, und von wem soll ich den haben, wenn nicht von ihr. Er heisst: besser essen. An jedem Samstag verspreche ich mir, die kommende Woche noch besser für mich zu sorgen, weshalb ich erstens vernünftige Produkte einkaufe und dafür natürlich jede Menge Umwege in Kauf nehme; allein die Anschaffung einer Wochenration Jogurt und Müsli bedarf einer halben Weltreise; mir kommt nur «Amselspitz» ins Haus, das geschmackigste ...