Der Kampf um die Kontrolle über die Spezialchemie-Gruppe Sika ist nach dreieinhalb Jahren schliesslich ziemlich glimpflich zu einem Ende gekommen und auf den ersten Blick haben eigentlich alle Parteien etwas gewonnen. Die Eigentümerfamilie Burkard verkaufte ihr Aktienpaket, das gut 16 Prozent des Kapitals und rund 53 der Stimmen von Sika enthielt, an den französischen Baustoff-Konzern Saint-Gobain und erhielt dafür 3,22 Milliarden Franken und damit gut 500 Millionen Franken mehr, als die beiden Parteien im Dezember 2014 in ihrem ursprünglichen Kaufvertrag vereinbart hatten. Saint-Gobain verkaufte von ihrem Paket knapp 7&nb ...