Wo lodert der Flächenbrand? Wo tobt die «arabische Strasse»? Wohin sind die Millionen Flüchtlinge verschwunden? Wo liegen die Hunderttausende von unschuldig getöteten Zivilisten begraben? Vor Szenarien wie diesen wurde in Europa vor der Invasion im Irak von März und April 2003 allenthalben gewarnt – in Deutschland, wo man sich mit der Welt und deren Fortentwicklung besonders gut auskennt, noch schriller als anderswo.
Das Hamburger Nachrichtenmagazin Der Spiegel, Zentralorgan für die Vorhersage glo-baler und nationaler Untergänge, wusste von «Zehntausenden, vielleicht Hunderttausenden toten Irakern». Der deutsche Umweltminister Jürgen Trittin konnte noch präzisere Angaben mache ...