Plötzlich beschloss Rufinus, seine «Spielereien in der Wikipedia für immer zu beenden». Bis dahin machte er eifrig mit, als einer der Tausenden von Freiwilligen weltweit, die das Wissen der Menschheit in einer Enzyklopädie zusammentragen und allen Menschen auf dem Internet gratis verfügbar machen. Rufinus schrieb Einträge zum Berner Kindlifresserbrunnen und zum Genfer Reformationsdenkmal, suchte Infos zur Autorin Elisabeth Müller oder zur Gemeinde Sumiswald, feilte an Artikeln wie jenem über den Subversivenjäger Ernst Cincera. Am 22. Januar 2005 aber setzte er den terminalen Eintrag auf seine Benutzerseite – angesichts der «massiven sozialen, beruflichen und körperlichen Folgen ...