Dass Recep Tayyip Erdogan die Wahl in der Türkei verlieren würde, war mir schon lange klar. Unsere Journalisten hatten mir seine Abwahl angekündet. Sein Gegenkandidat Kemal Kiliçdaroglu, so wusste etwa die Aargauer Zeitung, «geht als klarer Favorit ins Rennen».
Erdogans klare Niederlage war derart unausweichlich, dass sich unsere Journalisten nur noch mit den Folgen dieser klaren Niederlage beschäftigten. «Wird Erdogan eine Niederlage akzeptieren?», fragte der Tages-Anzeiger. Der Blick wiederum wusste, dass Erdogan nach seiner Niederlage «seinen Posten nicht einfach räumen wird».
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