Der Erfolg im Tennis basiere zu drei Vierteln auf mentaler Stärke und nur zu einem Viertel auf Technik und Fitness, befand einst der französische Wissenschaftler Alain Poilvez. Der lebende Beweis hierfür heisst Lleyton Hewitt. Der 21-jährige Australier ist seit achtzehn Monaten die Weltnummer eins, obwohl er nicht nur schwächer serviert als der Schweizer Tennisästhet Roger Federer, sondern auch harmlosere Grundlinienschläge und ein vergleichsweise lausiges Netzspiel zeigt. Doch der kantige Blondschopf ist laufstärker, verbissener und vor allem viel gemeiner: Als «Tennisrüpel» (FAZ) und «Schande fürs Tennis» (The Australian) bezeichnen ihn die Medien, als «Miesling» (Tommy Haa ...