Die jüngste Spiegel-Affäre spielte sich Ende letzten Jahres ab. Die Mitarbeitergesellschaft und die Erben von Rudolf Augstein entfesselten eine einmalige Kampagne gegen Spiegel-Chefredaktor Stefan Aust (59). Das Blatt hatte im letzten Jahr die rot-grüne Koalition angegriffen und prognostizierte zusammen mit den Meinungsforschern, dass Angela Merkel ein triumphaler Sieg ins Haus stehe.
Überraschend fand sich der Spiegel in politischer Nachbarschaft zu Bild, FAZ, Stern und Focus. Erbin Franziska Augstein kritisierte: «Der Chefredakt0r hat das Magazin zu einem geschwätzigen Blatt unter anderen gemacht. Der Fisch stinkt vom Kopf.» Doch Stefan Aust überlebte diese Attacke. Die Mehrheit de ...