Bis 2009 zählte Oswald Sigg zu den wichtigsten Angestellten der Eidgenossenschaft. Nun kämpft der ehemalige Vizekanzler und Bundesratssprecher mit einem «Verein für soziale Gerechtigkeit» und klagt über Schicksale. So etwa über jenes einer Asylbewerberin aus Afrika, die nach dem negativen Bescheid der letzten Instanz ins Sachabgabezentrum für Abgewiesene einziehen musste. «Die Insassen bekamen keinen Rappen Bargeld, nur Coupons. Sie halfen sich selbst mit Stehlen und Dealen», schreibt Sigg. Weil es der Auszuschaffenden im Zentrum nicht gefiel, suchte sie «eine freundliche Wohnung», für welche der Sozialdienst vorderhand aufkam. Nun wird die inzwischen «unter mehreren Krankh ...